Göteborgskan

Das Foto stammt aus einem Blogbeitrag aus 2011. Der Link steht am Ende dieses Artikels.

Als Schwedin im Ausland ist es immer schön, wenn man mit anderen Schweden unbehindert schwedisch sprechen kann. Obwohl ich sehr lange in Deutschland gut und gerne lebe, fehlt immer noch etwas, um das gleiche Gefühl beim Sprechen zu erwecken .Besonders schön ist es natürlich, wenn ich mit jemand aus Göteborg quatschen kann. Heute gab es einen schönen Artikel in Göteborgs Posten über Wörter, die es so nur in Göteborg gibt. Ich musste beim Lesen sehr schmunzeln. Außerdem habe ich bei vielen Wörter sogar die Stimme meines Opas gehört, weil er sie früher benutzte. Morfar konnte z.B. über einen Kumpel sagen: „Han var snäll men lite tetig.“ tetig = komisch

Meinen alter Nachbar in Göteborg hat sehr gerne allerhand Müll im Garten verbrannt. Als es in der Straße streng roch, wusste jeder: Björn luntar!

In der Schule haben wir jeden Mittag im Schulspeisesaal zusammen gegessen. Ich habe gehört, dass in anderen Landesteilen (fast allen, außer gerade Göteborg) der Speisesaal „skolmatsalen“ heißt. In Göteborg haben wir ihn immer „bamba“ genannt. Det blir pannkakor i bamba idag!!!

Stockholmer lachen gerne über unseren Dialekt, aber das macht uns nichts aus. Die Göteborger sind in Schweden als sehr witzig bekannt, vielleicht auch weil wir so schöne dialektale Wörter können. Det är änna gött med götebosskan!

Hier hatte ich in 2011 mehr dazu geschrieben.

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