Tala! Prata! Snacka! försök att kommunicera!

Letzte Woche habe ich einen ehemaligen Teilnehmer in der Stadt getroffen. Er hat sich bei mir für den tollen Unterricht bedankt. Das tut natürlich gut. Ich war sehr neugierig, warum er so zufrieden war. Er meinte, dass ich ihm im Unterricht die wichtigsten Grundlagen beigebracht hatte und dass er sich letztes Jahr im Schwedenurlaub mit den Schweden toll unterhalten konnte

Sein wichtigster Satz für mich war: Alle Schweden hören ja, sobald ich den Mund aufmache, dass ich aus Deutschland komme und dann macht es ja nichts aus, wenn ich ein paar Fehler mache.
Sie haben sich alle gefreut, dass ich es immer wieder versuchte und es waren tolle Begegnungen.

Es ist total schön, wenn jemand seine Kenntnisse an den Mann bringt und immer wieder den Mut aufbringt, trotz Fehler und Nervosität, schwedisch mit den Schweden zu sprechen! Diesen Mut wünsche ich jedem! Wer nichts riskiert, gewinnt nichts.

Neuer Kurs: Back to Basics

Am 13. September fängt ein neuer Kurs bei mir an: Back to Basics!

In diesem Kurs werden wir anhand vom „Javisst“ vom Hueber Verlag Schwedisch nochmal gaaanz neu aufrollen…
Wir werden die Anfänge noch mal durchgehen und mit dem, was wir bereits gelernt haben, verknüpfen und vertiefen. De Kurs soll die Möglichkeit bieten, eventuelle Lücken zu schließen.

Dieser Kurs passt perfekt für alle, die schon mal mit Schwedisch angefangen haben und jetzt wieder einsteigen wollen, für alle, die schon einiges gelernt haben und mehr Übung haben wollen, um sicherer zu werden und für alle, die sich einfach nochmal alles von vorne anschauen wollen. Wir werden auch viel und abwechslungsreich Konversation üben.

Wer mitmachen will, meldet sich bitte spätestens bis zum 7.9. bei mir.

goteborg.com

Noch ist der Sommer lang genug, um Göteborg einen Sommerurlaubsbesuch abzustatten.

Die offizielle Seite goteborg.com von Göteborgs Turistbyrå ist optisch sehr ansprechend und inhaltlich ergiebig geworden.
Die Infos werden auch regelmäßig aktualisiert.

Ich war dieses Jahr schon dort. Jetzt seid Ihr dran.

Wer die Seite auf Schwedisch liest, lernt sicher wieder ein wenig Sprache dazu. Wer oben im Menü „talande webb“ anschaltet, kann sich die Seite oder Teile sogar vorlesen lassen.
Bis auf wenige Worte, macht dies die Computerstimme ganz gut.

Eva Ekeblad – die Erfinderin des Wodka

Diese Woche feierte Google Eva Ekeblads Geburtstag mit einem Doodle. Leider war dies in Deutschland gar nicht zu sehen, eher in englischsprachigen Ländern und in Russland. Ich habe es eher zufällig entdeckt.

Eva Ekeblad und ihr Mann haben mehrere große Güter besessen. Da ihr Mann oft unterwegs war, hat Eva die Geschäftsführung übernommen, was damals natürlich nicht selbstverständlich war. Sie galt als eine autoritäre Frau, aber auch als eine sehr korrekte und gerechte Frau, die sich immer für die Einhaltung der Gesetze eingesetzt hat.

Eva Ekeblad hatte eine Methode entwickelt, Schnaps aus gestampften Kartoffeln und Gerste zu brennen und wurde hierfür auch in die wissenschaftliche Akademie aufgenommen. Wodka wurde zwar vorher schon in Deutschland aus Kartoffeln gebrannt, aber es hat im Jahr 1748 für die ungewöhnliche Aufnahme einer Frau in die Akademie gesorgt.
Außerdem zeigte sie, wie nützlich Kartoffeln sein können, beim Brot backen, als Stärke oder aber auch als kosmetisches Puder. Viele Entdeckungen haben den Hunger in der Bevölkerung bekämpft, sie hat sich aber auch mit der Herstellung von Seife und dem Bleichen von Baumwolle beschäftigt.

Hätte ich ohne das Doodle von Google nicht gewusst. Wer die Bildchen mag, noch was gelernt, es gibt ein Archiv.

 

 

Systembolaget – inte som andra butiker!

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In Schweden werden ja alkoholische Getränke nur bei „Systembolaget“ verkauft. Im normalen Lebensmittelgeschäft kann man alkoholarmes Bier kaufen. Starkbier, mit mehr als 3,5% Alkohol (!!!), gibt es nur bei Systembolaget. Außerdem verkaufen sie alle mögliche Sorten alkoholhaltiger Getränke. Dort gibt es Wein von allen Kontinenten unserer Erde, sogar aus Deidesheim 😉 , Bier, Champagner, Schnaps, usw. Ein volles Sortiment, wohl alles, was das alkoholisch Herz begehrt.

Allerdings will Systembolaget uns nicht zum Kaufen verführen.
Es gibt nie Sonderangebote oder Treueaktionen. Die Ausweiskontrolle ist rigoros. Es wird gewünscht, dass alle Käufer freiwillig ihren Ausweis zeigen bis sie 25 Jahre alt sind. Nur wer mindestens 20 Jahre alt ist, darf dort einkaufen. Systembolaget will, dass die Alkoholprobleme geringer werden und sie sagen, dass durch diese rigorose Politik ca. 2000 Leben im Jahr gerettet werden konnten.

Auf Systembolaget.se gibt es viel Information rund um ihre Arbeit. Dort kann man beispielsweise nachlesen, warum sie keine Kühltheken haben. Wer kann sich vorstellen, warum das so ist?

Hier hatte ich schon einmal über die nicht so agile Verkaufsstrategie geschrieben. Dort gibt es auch ein frühere Folge der witzig gemachten „Experten“-Videos zu sehen.
Und warum (nach zwei Jahren) schon wieder? Weil ein Mitbringsel aus Schweden in dieser Plastiktüte war und ich den Text interessant fand: